SEB mit Montage / Programmierung
(Umkreis 25-30km um Gütersloh)

So geht’s: dynamischen Strompreis für die Wärmepumpe und das Auto nutzen mit einem HEMS (Home Management System).
Im Video erklären wir, wie man seinen Hausakku mit günstigem Börsenstrom laden kann, welche technischen Voraussetzungen nötig sind und ob sich das bei den aktuellen dynamischen Strompreisen wirklich lohnt. Außerdem schauen wir uns an, welche Verluste beim Laden und Entladen in der Praxis entstehen.
Energiemanager SEB erklärt: Im Video zeigen wir, wie der Energiemanager Smart Energy Broker funktioniert, die Nutzeroberfläche und welche Einstellungen der Fachmann und welche Einstellungen der Nutzer vornehmen kann.
Sie erhalten von uns ein individuelles Angebot für den SMART ENERGY BROKER und die individuelle Montage inkl. Verdrahtung, Programmierung und Einbindung. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Montage nur im Umkreis von etwa 25-30km um unseren Standort anbieten. Voraussetzung ist, dass Ihre Wärmepumpe über eine SmartGrid Schnittstellte verfügt und wir Zugriff auf die Steuerung haben. Daher fragen wir den Wärmepumpentyp einmal ab. Ohne Einschränkungen möglich ist dies bei allen von uns ab 2015 verbauten Wärmepumpen.
SEB – Smart Energy Broker. Montage und Programmierung vor Ort wird separat berechnet gem. individuellem Angebot.
* Pflichtfeld
** Am 1. Januar 2023 ist der §12 Absatz 3 UStG in Kraft getreten. Laut §12 Absatz 3 UStG Abschnitt 12.18 gehören Energiemanagement-Systeme zu den "wesentlichen Komponenten" einer PV-Anlage und unterliegen somit auch dem Nullsteuersatz, sofern eine vorhandene Photovoltaikanlage in die Steuerung eingebunden wird. Dies gilt nur für den direkten Kauf durch den Betreiber einer Anlage mit einer installierten Leistung kleiner 30kWp in Deutschland (Rechnungs- und Lieferadresse und Anlagenstandort in Deutschland). Soll der SEB für diesen Zweck beschafft werden bitte im Formular bestätigen oder eine Mail senden an seb--at--henrich-schroeder.de. Die Leistung wird dann auf Grundlage Ihrer Angabe mit oder ohne MwSt. berechnet.

SEB – Smart Energy Broker
Sie erhalten von uns ein Angebot für die Lieferung (ohne Montage / Programmierung)
Zahlungsart: Sie erhalten mit der Lieferung eine Rechnung
* Pflichtfeld
** Am 1. Januar 2023 ist der §12 Absatz 3 UStG in Kraft getreten. Laut §12 Absatz 3 UStG Abschnitt 12.18 gehören Energiemanagement-Systeme zu den "wesentlichen Komponenten" einer PV-Anlage und unterliegen somit auch dem Nullsteuersatz, sofern eine vorhandene Photovoltaikanlage in die Steuerung eingebunden wird. Dies gilt nur für den direkten Kauf durch den Betreiber einer Anlage mit einer installierten Leistung kleiner 30kWp in Deutschland (Rechnungs- und Lieferadresse und Anlagenstandort in Deutschland). Soll der SEB für diesen Zweck beschafft werden bitte im Formular bestätigen oder eine Mail senden an seb--at--henrich-schroeder.de. Die Leistung wird dann auf Grundlage Ihrer Angabe mit oder ohne MwSt. berechnet.

Der Strompreis unterliegt täglich größeren Schwankungen. Der Grund hierfür sind in erster Linie die schwankenden Erträge der erneuerbaren Energien (z.B. Windkraft und Photovoltaik) und die schwankenden Verbräuche von Haushalten und Industrie. Es ist also mal zu viel Strom im Netz und mal zu wenig, was sich direkt auf die Großhandelspreise auswirkt.
Es ist also auch im Hinblick auf die Netzauslastung nicht richtig, dass der Strompreis in den meisten Tarifen immer gleich ist, unabhängig davon, wann man den Strom verbraucht. Das wird sich in den nächsten Jahren deutlich ändern.
Stromkunden haben die Möglichkeit, entweder einen festen Tarif zu nutzen (z.B. 35Cent/kWh) oder mit einem dynamischen Stromtarif direkt den Großhandels- bzw. Börsenpreis zu erhalten (zzgl. feste Netzentgelte und Versorgungskosten).
Der Strompreis wird am Vortag auf Grundlage von Prognosen für die nächsten 24 Stunden an der Strombörse festgelegt und variiert dann im 15- oder 60 Minuten-Takt (abhängig vom Stromanbieter). Der Strompreis ändert sich also bis zu 96x am Tag. Ist man als Verbraucher nun in der Lage, den Strom vor allem dann zu nutzen, wenn er günstig ist, kann das Einsparpotential sehr hoch sein. Man hat zwar auch das Risiko von zeitweise höheren Strompreisen, profitiert aber vor allem von den niedrigen Börsenpreisen. Und dynamische Tarife sind in der Regel monatlich kündbar. Gleichzeitig trägt man damit zur Entlastung der Stromnetze bei, denn der Anteil der erneuerbaren Energien mit schwankenden Leistungen wird immer größer. Man tut also auch aktiv etwas für die Energiewende.

Die Heizung ist mit Abstand der größte Energieverbraucher im Gebäude.
An einem durchschnittlichen Wintertag arbeitet die Wärmepumpe 8-10 Stunden täglich. Durch großzügig dimensionierte Warmwasser- und Heizungsspeicher und vor allem durch die Trägheit der Gebäudemasse kann die Tageszeit des Heizungsbetriebes jedoch variiert werden. Es ist also mehr oder weniger egal, wann geheizt wird.
Einige Stromanbieter bieten bereits Schnittstellen für Elektrofahrzeuge und vereinzelt auch für Wärmepumpen an, um die Zeiten mit günstigen Stromtarife zu nutzen. Nach dem Installationsaufwand sind Sie dann aber an den Stromanbieter gebunden, wenn Sie die Installation nicht ständig erneuern möchten.
Unsere Wärmepumpen verfügen über eine Schnittstelle, mit der es möglich ist, den Betrieb der Wärmepumpe automatisch in die Zeiten von günstigen Stromtarifen oder des Photovoltaikertrages zu verlagern. Dafür notwendig ist eine entsprechende Steuerungs-Box.
Die Steuerungs-Box empfängt täglich die aktuellen Strompreise für den Folgetag. Abhängig von der Speicherfähigkeit der Anlagentechnik legen wir fest, ab welchem Durchschnittspreis bevorzugt geheizt und die Wärmespeicher gefüllt werden sollen. Keine Sorge: auch in allen anderen Zeiten wird das Haus beheizt, entweder aus den Wärmespeichern oder an kalten Tagen auch mal mit dem höheren Börsenpreis. Im Durchschnitt verlagern wir damit aber die Heizzeiten vor allem in die günstigen Tarifzeiten.
So funktioniert's: an der WP-Smartbox wird eingestellt, ab wieviel Prozent des durchschnittlichen Tagespreises bevorzugt geheizt wird. Beispiel: eingestellt wird eine Schwelle von 85%. Der Tagestromspreis beträgt für den Folgetag im Gesamtdurchschnitt 23Cent/kWh, ab 19,5Cent (also 85% des Durchschnitts) wird bevorzugt geheizt. Die Wärmepumpe erhöht die Speichertemperaturen um einen definierten Wert, um auch einen Wärmevorrat anzulegen.
Die Parameter können dabei jederzeit nach Ihren Bedürfnissen angepasst werden.

Wir nutzen für die Sollwerterhöhung die standardisierte SG-Ready-Schnittstelle der Wärmepumpe. Diese kann parallel auch mit der eigenen Photovoltaikanlage verknüpft werden. Die Wärmepumpe heizt bevorzugt also entweder mit günstigem Börsenstrom oder mit eigenem PV-Strom, wobei man durch Zeitprogramme festlegen kann, dass die Photovoltaikanlage, grade im Sommer für das Warmwasser, immer Vorrang hat. Man will ja nicht morgens um 2h Warmwasser mit günstigem Börsenstrom produzieren, wenn es um 10h mit der PV-Anlage ganz umsonst gewesen wäre. Das Ganze funktioniert natürlich vollautomatisch, einmal eingestellt muss man sich um nichts mehr kümmern.
Für die Wärmespeicherung im Gebäude gibt es 2 Möglichkeiten:
Bei neueren Fußbodenheizungen oder solchen mit nachgerüsteten Stellantrieben, kann dies bei Bedarf mit einem smarten Regelsystem über eine Sollwerterhöhung erreicht werden. Ähnlich kann dies auch bei smarten Heizkörperthermostaten umgesetzt werden. Die Raumtemperatur steigt dadurch um 0,5-1,5°C, auch Wände und Decken nehmen die Wärme auf und speichern sie.

Der Vorteil der Speichermethode „Gebäude“ ist beim Betrieb mit Wärmepumpen, dass die Vorlauftemperatur niedriger bleibt als bei der Speicherung in Wärmespeichern, wenn man praktisch die „Schleusen öffnet“ und die Wärme in das Verteilsystem kann, also die Fußbodenheizung oder die Heizkörper. Der Wirkungsgrad der Wärmepumpe bleibt dadurch höher.
Man kann den günstigen Strom übrigens auch in den Akku speichern, muss aber immer die Speicherverluste berücksichtigen. In der Praxis sind dies 15-20%.