Energie aus Massivbauteilen in Gütersloh und OWL

Energiewand

Energie aus Massivbauteilen in Gütersloh und OWL

Energie aus Massivbauteilen

Die Energiewand lässt sich als Mauer in die Gebäudeplanung integrieren.

An milden und sonnigen Tagen erwärmt sich der Massivabsorber, speichert die Energie und versorgt die Wärmepumpe mit einer hohen Quellentemperatur, die dem Erdreich allein nicht möglich wäre. Gleichzeitig gibt der Massivabsorber einen Teil der Wärme an das Erdreich ab.

Damit wird erreicht, dass das Erdreich ständig regeneriert und zusätzlich ein Wärmevorrat anlegt wird. Die gespeicherte Wärme im Massivabsorber und im Erdreich sorgt an besonders kalten Tagen für die volle Energieversorgung der Wärmepumpe.

Die Speicherwirkung

Funktionsweise der Energiewand

Die Energiewand als Mauer

An einem normalen Wintertag zwischen 0 und 5 Grad Außentemperatur arbeitet eine richtig ausgelegte Wärmepumpe täglich etwa 12 Stunden. Die einzelnen Einschaltintervalle dauern hierbei 30-60 Minuten. Während die Wärmepumpe arbeitet ist es wichtig, die Umweltwärme möglichst verlustfrei (also ohne große Temperaturdifferenzen) zur Wärmepumpe zu transportieren. Dies wird erreicht durch einen guten Wärmeübergang vom Beton zum Absorberrohr. Während der Stillstandszeit der Wärmepumpe lädt sich der Massivabsorber wieder mit Wärme aus der Umgebung auf und speichert diese wie ein riesiger Pufferspeicher.

Aufbau und Haltbarkeit von Massivabsorbern

Die Wärmeleitfähigkeit von Beton im Vergleich mit anderen Stoffen

Schon seit vielen Jahrzehnten werden Betonbauteile für den Wärmeentzug oder die Wärmeabgabe durch eine Betonkernaktivierung genutzt. Der Absorber enthält hierfür ein PE-Rohr, welches direkt einbetoniert wird und somit für einen guten Wärmeübergang sorgt. Die hohe Wärmeleitfähigkeit von Beton wirkt temperaturausgleichend, so dass nur geringe Spannungen im Bauteil auftreten. Die  Spannungen durch Sonneneinstrahlung in normalen Betonbauteilen sind deutlich höher. Die Rohrleitungen in den Massivabsorbern haben eine Lebenserwartung von deutlich mehr als 50 Jahren, so dass keine Folgeinvestitionen an der Wärmequelle zu erwarten sind.